Dienstag, 13. August 2013

Französische Macarons

Meine Lieben,

ich bin zurück!

Ich habe mir eine kleine Gourmet-Pause gegönnt, um wieder nur leckere Sachen für Euch zu finden. Eins davon sind französische Macarons. Ihr kennt sie sicherlich:

Macarons sind kleine Mandel-Baisers, die mit einer süßen Creme gefüllt werden. Sie sind nicht so einfach zu machen, da man viel beachten muss. Aber der Aufwand lohnt sich =)

Soll:
macaronsklein1


 



Zutaten für die Macaron-Masse:
Wichtig: die Angaben genau einhalten, sonst kann es daneben gehen. Das gelingt am besten mit einer digitalen Waage!

200 g Eiweiß (Raumtemperatur!)
360 g Puderzucker
200 g gemahlene, blanchierte Mandeln (ohne Haut)
1 Prise Salz
70g feiner Kristallzucker (am besten Backzucker für schnellere Auflöskraft!)


Für die weiße Schokoladen-Ganache:
150 ml Sahne
200g weiße Schokolade
1 Prise Salz
 (für mehr Füllung verdoppeln!)

Optional:

  • Pistazien-Geschmack: +1 EL gemahlene Pistazien
  • Vanille-Geschmack: + Mark einer Vanille-Schote
  • Kirsch-, Himbeer-, oder Erdbeer-Geschmack: + 1-2 TL gute Konfitüre, die einen starken Eigengeschmack hat - ich habe Himbeere gewählt!
  • Orangen oder Zitronen-Geschmack: + Die Schale einer unbehandelten Orange oder Zitrone
  • Lebensmittelfarbe


Zubereitung:

1.  Im Vorfeld: Bitte bereitet alles vor! 
     Also Puderzucker und die gemahlenen Mandeln gut durchsieben, damit keine Klümpchen 
     im Teig sind. Der Teig soll nachher sehr fein werden.


Eiweiß:

  
 Puderzucker:

Mandeln:


2. Eischnee:
     Eiweiß mit dem Salz auf mittlerer Stufe ungefähr eine Minute aufgeschlagen, bis alles schön 
     schaumig ist.


  
     Nach und nach den Kristallzucker hinzugeben. 
     Das Eiweiß solange auf höchster Stufe solange schlagen werden, bis es seine Form behält 
     und der Zucker aufgelöst ist.


3. Mhmhm jetzt wird's chaotisch!
     Nun die Hälfte der Puderzucker-Mandel-Mischung unter den Eischnee heben.


     Sobald sich alles gut vermischt hat, die andere Hälfte hinzugeben. 


   Aber Vorsicht: Nicht zu lange rühren, sonst fällt der Eischnee immer mehr in sich zusammen 
    und geht nachher beim Backen nicht mehr schön auf.
 
4. Farbe bekennen!
     Ich wollte die Macarons einfärben, damit sie später in 4 verschiedenen 
     Geschmacksrichtungen schmecken (anhand der Zutatenliste könnt Ihr sehen, dass auch die 
     Füllung angepasst wird).

  • Die Gelben bekommen eine Vanille-Füllung, 
 
Gelb:
 

 Sogar gelblich!
 
  • die Orangen eine Orangen-Füllung, 
 
Orange:


Ganz ok für Orange!
 
  • die Roten eine Kirsch-Füllung und 
 
Rot:

 Naja - Rot sieht anders aus ;-)
 
  • die Grünen ein Pistazienfüllung.
 
Grüüün!

Yeah!
 
5. Mischer marsch!
     Wieder vorsichtig die Farbe untermischen 
    Tipp: am besten backfeste Lebensmittelfarben verwenden; keine flüssigen, sondern Pulver- 
     oder Pastenfarben einarbeiten! Ich habe Pulverfarbe verwendet.

  
6. Jetzt wird's schmutzig...
   Wenn alles eingefärbt ist, wird die Masse in Spritzbeutel gefüllt 
   Tipp: den leeren Spritzbeutel über ein Glas stülpen -> das hilft beim Einfüllen



    Man kann vorher kleine Kreise mit ca.3 cm Durchmesser auf die Rückseite des Backpapiers 
   zeichnen, damit man die Größe besser einschätzen kann, weil die Macaronhälften am besten 
   gleich groß sein sollen, damit man sie gut zusammensetzen kann, wenn man das auch so gut 
   einschätzen kann braucht man nicht unbedingt zu zeichnen.

Bissi groß die Kreise geworden :D Verschätzt :D

    Nun die Masse auf das Backpapier geben.


 

Bitte am Rand Platzen lassen -> die Macarons werden im Ofen an Größe gewinnen ;-) 

7. Trocknen nicht vergessen!
     Ein wenig die Luft aus den Macarons klopfen, damit eventuelle Lufteinschlüsse aus der
     Masse entweichen und sich die Zipfel vom Spritzen glätten.



     Nun möchten die Macarons 45 Minuten trocknen -> sonst bekommen sie keine gerade 
     Oberfläche, sondern eine runde Oberfläche sowie Risse wie beim typischen Baiser.

Zur Erklärung: Die angetrocknete Aussenhülle wird beim Aufgehen im Ofen vom feuchten inneren Rest des Teiges nach oben gedrückt, so dass die typische Macaron-Form entsteht.

Seid Ihr Euch nicht sicher, dass 45 Minuten rum sind? Dann hilft ein kleiner Test: 
Berührt die Macarons (bitte ohne Druck), wenn sie nicht mehr am Finger kleben bleiben, sind sie bereit für den Ofen (160°C Umluft 14-16 Minuten).

Für Gleichmäßigkeit sorgt ein Trick:
Nach ungefähr 7 Minuten das Backblech drehen und weitere 7-8 Minuten backen.

Nach dem Backen müssen die Macarons erstmal vollständig auskühlen und währenddessen hart werden, bevor die gefüllt werden können. Sie härten beim abkühlen aus.

Die weiße Schokladen-Ganache:
1. Sahne bei niedriger Temperatur erhitzen. Nicht kochen!!


2. Die weiße Schokolade hacken 
 

und in einer Schüssel mit der Sahne übergießen lassen.



3. Nach etwa 1 Minute ist die Schokolade fast vollständig geschmolzen und kann dann mit der 
     Sahne zu einer homogenen Masse verrührt werden.

 
4. Für die 4 verschiedenen Geschmacksrichtungen die Ganache in 4 Schüsseln aufteilen: 
     Vanille-, Pistazien-, Kirsch- und Orangen-Ganage. 


  • Für Vanille-Geschmack das Mark einer Vanille-Schote in die Creme geben, 
 
  • für Pistazien-Geschmack gemahlene Pistazien, 
  •  für Himbeer-Geschmack Konfitüre und  
  • für Orangen-Geschmack die Schale einer unbehandelten Orange in die Creme geben.
 

5. Die Ganache ist am Anfang noch sehr flüssig und wird durch Kühllagerung wegen der 
     weißen Schokolade, die ja im Ursprungszustand fest war, fester. Erst dann geht es weiter.


    Wenn die Creme fest genug ist, kann sie mithilfe eines (oh Achtung) Spritzbeutels auf den  
    Macarons verteilt werden. Lasst dabei etwas Platz zum Rand, weil die Creme sonst nachher  
    überläuft. (Wie bei mir ;-) )

6. Dann die andere Hälfte draufsetzen und die Macarons sind fertig.

Menge der Macarons: etwa 55

Sie halten sich bis zu 5 Tage (außer Ihr vernascht sie schon vorher) und lassen sich auch ein paar Wochen einfrieren.


  IST:

 


Aber wahnsinnig lecker!!! :- ) mmhmm! Viel Spaß beim Nachmachen!

Inspiriert von Kochkino.de
Das passende Video gibt es hier.

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